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Inklusive Ausstellung © BSVÖ

Mehr als nur anschauen: Ausstellungskultur mir allen Sinnen erfahren

Museen und Ausstellungen sind Orte, an denen Geschichte lebendig wird, Kunst in allen Facetten entdeckt werden kann und neue Perspektiven entstehen. Im Idealfall ist das für alle Besucher:innen möglich. Für blinde und sehbehinderte Menschen endet ein Museumsbesuch jedoch noch immer viel zu oft vor einem nicht weiter beschriebenen Gemälde oder einer Vitrine mit dem Satz: „Bitte nicht berühren.“
Aber warum eigentlich? Wer nicht auf den Sehsinn setzen kann, um seine Umgebung wahrzunehmen, kann Kunst und Kultur oft gerade durch Hören, Tasten und Beschreiben besonders intensiv erfahren. Aber dafür muss Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht werden.

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Daten, bitte! Warum die Veröffentlichung der ATAX-Unternehmensliste ein wichtiger Schritt ist.

In der Regel lassen sich Unternehmen nicht gerne in die Karten schauen. Nun hat die Bundesregierung aber mit der Veröffentlichung der Liste über einstellpflichtige Unternehmen mit erfüllter oder nicht erfüllter Einstellpflicht in der Periode 2024 einen wichtigen Schritt in Richtung Transparenz gesetzt. Erstmals sind öffentlich nachvollziehbare Daten verfügbar, die für jedes einstellungspflichtige Unternehmen ausweisen, wie viele Pflichtstellen bestehen und wie viele davon tatsächlich mit begünstigt behinderten Menschen besetzt sind. Damit wird endlich eine fundierte Datengrundlage geschaffen, um die Umsetzung der gesetzlichen Beschäftigungspflicht besser beurteilen zu können.

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Hörbücherei Hörbuchtipp – Kaiser, Vea: Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Im Hörbuchtipp der Woche wird der Millionenbetrug der Protagonistin zum Beiwerk einer humorvollen Saga. Schauplatz ist aber nicht nur das Grand Hotel, sondern auch das Wien der 80er, 90er und frühen 2000er. Ein Lektüregenuss mit großer Erzählgabe.   

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Hörbücherei Hörbuchtipp – Kaiser, Vea: Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels
Hörbuchnummer: 32201

Link zum Katalog der Hörbücherei: https://www.hoerbuecherei.at/katalog/1/buch/32201

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USHER Austria Patient Symposium 2026: Jetzt anmelden

Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreichs (BSVÖ) macht alle Interessierte auf das USHER Austria Patient Symposium 2026 aufmerksam. Die Veranstaltung bietet die Gelegenheit, führende europäische Expertinnen und Experten aus dem Netzwerk ERN-EYE kennenzulernen und sich über den aktuellen Stand der Forschung zu erblichen Netzhauterkrankungen wie Retinitis pigmentosa (RP), dem Usher-Syndrom und verwandten Erkrankungen zu informieren.

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BSVÖ: Ritterwürden und Braille – Ehrung für die taubblinde Juristin Haben Girma und ihr Plädoyer für Innovation

Als Haben Girma als Kind Braille lernte, hätte sie sich nie vorstellen können, dass genau diese Schrift sie eines Tages zu einer der wichtigsten Stimmen der internationalen Behindertenrechtsbewegung machen würde. Heuer wurde sie in Frankreich mit dem Titel „Chevalière de l'Ordre des Arts et des Lettres“ (Ritterin des Ordens der Künste und der Literatur) ausgezeichnet – einer der bedeutendsten kulturellen Ehrungen des Landes. Doch Girma nutzte die feierliche Zeremonie nicht, um über ihre persönlichen Erfolge zu sprechen. Stattdessen richtete sie einen eindringlichen Appell an Politik, Bildungseinrichtungen und Technologieunternehmen weltweit: Investiert in Braille.

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Barrierefreie QR-Codes im Print: Wenn die digitale Tür erst gefunden werden muss

QR-Codes verbinden gedruckte Informationen mit digitalen Angeboten. Gerade für blinde und sehbehinderte Menschen bieten sie großes Potenzial: Gedruckte Inhalte können durch Audiodateien, zugängliche Webseiten oder für Screenreader geeignete Dokumente ergänzt werden. Doch damit dieser digitale Zugang genutzt werden kann, muss der QR-Code zunächst gefunden werden. Wie finde ich ihn beispielsweise auf einer Infosäule im Museum oder auf einem Plakat?

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Barrierefreie Zahlungsterminals: EBU zeigt verstärkten Einsatz

Die Europäische Blindenunion (EBU) arbeitet derzeit intensiv am Thema der nicht-barrierefreien Zahlungsterminals. Hintergrund ist, dass immer mehr Bankomat- und Zahlungsterminals im Handel über Touchscreens bedient werden. Für blinde und sehbehinderte Menschen bedeutet das insbesondere dann eine erheblichen Barriere, wenn zusätzlich keine taktilen Tasten, keine Sprachausgabe oder kein verlässlicher Barrierefreiheitsmodus vorhanden sind.

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