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Projekte - Weiterentwicklung auf professioneller Basis

„FAIR FÜR ALLE”

Mit dem Zertifikat FAIR FÜR ALLE werden Unternehmen und Organisationen ausgezeichnet, die sich nachhaltig mit der Barrierefreiheit ihrer Güter- und Dienstleistungen befassen. Dabei muss auch sichergestellt werden, dass Barrierefreiheit nicht nur Teil der Servicekette zwischen dem Betrieb und den Kund:innen ist, sondern organisationsintern ganzheitlich Anwendung findet.

Das Zertifikat ist eine Auszeichnung eines Zusammenschlusses österreichischer Behindertenorganisationen. Um zertifiziert zu werden, ist die Erfüllung eines Kriterienkatalogs notwendig. Wird ein Unternehmen oder eine Organisation mit dem Zertifikat FAIR FÜR ALLE ausgezeichnet, so setzt dies ein nach außen für alle sichtbares Zeichen. Es signalisiert, dass das Engagement für Barrierefreiheit in diesem Betrieb ein wichtiger Bestandteil der Unternehmenspolitik ist und dass größere Sensibilität und Handlungskompetenz der Mitarbeiter:innen dazu führen, Diskriminierung und Barrieren abzubauen. 

Frau Ossberger, Leiterin der Kompetenzstelle für Barrierefreiheit des BSVÖ, wurde im Mai 2021 zur Vorsitzenden des Zertifizierungsrates gewählt. Seitdem leitet sie die Arbeit dieses Zertifizierungsrates, die maßgeblich und richtungsweisend für die fortlaufende Weiterentwicklung des Zertifikats ist.

Artikel „FAIR FÜR ALLE – das Zertifikat für mehr Barrierefreiheit: DI Doris Ossberger zur Vorsitzenden des Zertifizierungsrates gewählt“ (2020): https://www.blindenverband.at/de/aktuelles/1106/FAIR-FUeR-ALLE--das-Zertifikat-fuer-mehr-Barrierefreiheit-DI-Doris-Ossberger-zur-Vorsitzenden-des-Zertifizierungsrates-gewaehlt?setcookie=cookie_accept

„Potenzial Digital“

In diesem Projekt zur Kompetenzstärkung blinder und sehbehinderter Menschen können erfahrene Screenreader-Nutzer:innen durch eine sorgfältige theoretische und praktische Ausbildung ihre Fähigkeit ausbauen, Webseiten und mobile Apps hinsichtlich Barrierefreiheit zu überprüfen. Sie werden in der Ausbildung darauf vorbereitet, Barrieren zu identifizieren und die Zugänglichkeit für blinde und sehbehinderte Menschen zu beurteilen.

Als zertifizierte Screenreader-Testende sind die Teilnehmenden schließlich in der Lage, qualifizierte Expertise zu bieten und an Entwicklungsprozessen für digitale Inhalte teilnehmen zu können.

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DANOVA - Barrierefreie Häfen, Flughäfen und Bahnstationen im Donauraum

Barrierefreiheit entlang des Donaustroms – das ist das Ziel des länderübergreifenden EU-Projekt in einer breiten Kooperation innovative Lösungen zur Barrierefreiheit gesucht werden.

Gemeinsam mit 17 Partnerorganisationen aus dem Donauraum arbeitet der BSVÖ im Rahmen des Projektes DANOVA an einem europäischen Konzept für barrierefreies Reisen für blinde und sehbehinderte Menschen. Das Konzept wird detaillierte Strategien für die Gestaltung von Häfen, Flughäfen und Bahnstationen enthalten, sowie eine gezielte Schulung der dort beschäftigten MitarbeiterInnen. Die beteiligten Länder sind neben Österreich Kroatien, Slowenien, Slowakei, Ungarn, Bulgarien, Montenegro und Tschechien.

Projektseite (englisch): https://www.interreg-danube.eu/approved-projects/danova

Projektseite des BSVÖ: https://www.blindenverband.at/de/projekte/danova

Projekt Digitaler Dienstag und Mehrsinne Mittwoch

Monatliche Rubrik rund um digitale Barrierefreiheit (Digitaler Dienstag [LINK] jeden ersten Dienstag im Monat) und Lösungen im Bereich des Mehrsinne-Designs (Mehrsinne Mittwoch [LINK] – jeder letzte Mittwoch im Monat).

Die Artikel erscheinen auf der Webseite des BSVÖ wo sie auch archiviert werden und werden über soziale Medien und den Donaukurier einem breiten Publikum zugänglich gemacht.

„Barrierefreies Naturleben für alle" (2014)

Hintergrund:
Barrierefreie Naturerlebnisangebote für Menschen mit Behinderungen fördern

Ziel:
Die Initiative „Naturerleben für alle“ macht es sich zum Ziel, auf die Bedeutung barrierefreier Naturerlebnisangebote für Menschen mit Behinderungen aufmerksam zu machen und einem breiten Personenkreis den Zugang zur Natur zu ermöglichen. In einem ersten Schritt wurden 2014 wesentliche Kriterien im Rahmen von Naturführungen in den Donauauen rund um Wien gemeinsam mit blinden und sehbehinderten Menschen erarbeitet und die Ergebnisse in einem Leitfaden zusammengefasst. Weitere Zusammenarbeit zum Ausbau barrierefreier Naturangebote sind in Planung. Informationen finden Sie unter: https://www.bundesforste.at/fileadmin/naturraummanagement/naturraummanagement/Downloads_pdf/Handlungsleitfaden_Naturerleben_fuer_alle_final.pdf

Partner:
Naturfreunde, Österreichische Bundesforste, ÖZIV

Rolle BSVÖ:
Kooperationspartner

Kontakt:
DI Doris Ossberger

„film4all“ (2010 –)

Hintergrund:
Ausbau des barrierefreien Filmangebotes in Österreich

Ziel:
Forciert werden sollen vor allem mit Audiodeskription und Untertitelung versehene österreichische Fernseh- und Kinofilme sowie deren barrierefreie Ausstrahlung im ORF, dem Privat-TV, in Kinos sowie via DVD's, sowie die Stärkung des Ansehens und der Rolle der Audiodeskriptionen z.B. durch Schaffung eines Filmpreises  

Partner:
Hilfsgemeinschaft, ORF, RTR, ÖFI,  ÖGLB; Barrierefreie Filme Gmbh

Rolle BSVÖ:
Leitung/Koordination

Kontakt:
Mag. Alexander Guano

„Gemeinsam anders sehen“ (2014)

Hintergrund:
Inklusive Kunstvermittlung in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen Museum Wien

Ziel:
Entwicklung eines "Lesetasthörbuchs". Das Lesetasthörbuch bietet speziell für blinde und sehbehinderte Menschen einen neuen Zugang zu ausgewählten Werken großer Meister. Die Bilder werden dabei sowohl in Schwarz- als auch in Brailleschrift beschrieben, wobei verstärkte Kontraste bei den Abbildungen zur leichteren Erkennbarkeit beitragen und eine taktile Transparentfolie es zusätzlich ermöglicht, die Grundkomposition des Werkes zu ertasten. Auditive Informationen können einer dem Buch beiliegenden CD entnommen werden.

Presseaussendung: https://press.khm.at/fileadmin/content/Presse/Lesetasthoerbuch/PT_Lesetasthoerbuch_dt.pdf

Rolle BSVÖ:
Kooperationspartner

Partner:
Kunsthistorisches Museum Wien

Kontakt:
Mag. Stefanie Steinbauer, BA BA

„bank4all“ (2011 –)

Vollständiger Name:
Barrierefreie Geldausgabeautomaten für blinde und sehbehinderte Menschen

Hintergrund:
Blinde und sehbehinderte Menschen haben aufgrund der mangelnden Barrierefreiheit vor allem in der Bedienbarkeit derzeit nicht die Möglichkeit, ihnen unbekannte Geldausgabeautomaten spontan selbstständig zu nutzen

Ziel:
Geldausgabeautomaten sollen österreichweit für blinde Menschen mittels Sprachausgabe und für Menschen mit Sehbehinderungen durch eine optimierte Bildschirmdarstellung selbständig benutzbar sein (Umsetzung vorläufig für die Transaktionen „Bargeldbehebung“ und „Kontostandabfrage“)

Rolle BSVÖ:
Leitung/Koordination

Partner:
BAWAG P.S.K.; Blickkontakt – Interessensgemeinschaft sehender, sehbehinderter und blinder Menschen; Erste Bank der österreichischen Sparkassen; Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreichs; Hypo Niederösterreich; Österreichische Blindenwohlfahrt; Österreichische Volksbanken; Payment Services Austria; Raiffeisen Zentralbank Österreich; Salzburger Banken Software;  Unicredit Bank Austria

Weitere Informationen:
www.bank4all.at

Nachdem die barrierefreie Software bei Geldabgabeautomaten umgesetzt ist, beschäftigt sich das Projektteam unter anderem mit Onlinebanking-Lösungen, wo es noch viel zu tun gibt.

Kontakt:
DI Doris Ossberger

„drivEkustik“ (2011 – 2014)

Vollständiger Name:
Fahrverhalten in und akustische Wahrnehmung von Elektro-Fahrzeugen

Hintergrund:
Geräuschlose Elektro-Fahrzeuge stellen eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer dar, die auf akustische Informationen angewiesen sind.

Ziel:
Empfehlungen zur Herstellung der Verkehrssicherheit von Elektro-Fahrzeugen

Fördergeber:
Verkehrssicherheitsfond des BMVIT

Rolle BSVÖ:
Konsortialpartner

Partner:
Kuratorium für Verkehrssicherheit, Test & Training International, Austrian Institute of Technology, Schweizerische Beratungsstelle für Unfallverhütung

Weitere Informationen:
https://www.bmk.gv.at/themen/verkehr/strasse/verkehrssicherheit/vsf/forschungsarbeiten/27_drivekustik.html

Kontakt:
DI Doris Ossberger

„SpeechCode“ (2010 – 2012)

Vollständiger Name:
Sprechende Gebrauchs- und Produktinformation

Hintergrund:
Unzugänglichkeit von gedruckten Informationen für blinde Menschen, z.B. Beipackzettel von Medikamenten

Ziel:
Smartphone App, welche Informationen verbalisiert, die in gedruckten “SpeechCodes” kodiert sind

Rolle BSVÖ:
Konsortialpartner

Partner:
Sigmund Freud Universität, Technische Universität Wien, Medizinische Universität Wien, Actelion Pharmaceuticals, European Society for Quality in Healthcare

Studienreport:
https://speechcode.eu/downloads/ANISNet%20007%20E-Publikation%20EN.pdf

Kontakt:
DI Doris Ossberger 

 

Beteiligung an externen Projekten:

„ViDeA“ (2014 – 2016;)

Vollständiger Name:
Visual Design for All

Hintergrund:
Die derzeit aktuellen Normen und Richtlinien für barrierefreie Gestaltung von Gebäuden sind im Bereich der Belange für Menschen mit Seheinschränkungen lückenhaft.

Ziel:
Primäres Ziel des Forschungsprojekts ist eine Erarbeitung von barrierefreien Licht- und Beleuchtungslösungen in Wechselwirkung mit der gebauten Umgebung. Die aus dem Projekt resultierenden Empfehlungen für (Gestaltungs-)Richtlinien sollen PlanerInnen und ArchitektInnen helfen, bereits im Planungsprozess Beleuchtung, Farb- und Materialkombinationen barrierefrei abstimmen zu können.

Fördergeber:
FFG im Rahmen des Programms „Mobilität der Zukunft“ 2. Ausschreibung

Rolle BSVÖ:
Externe Expertin DI Doris Ossberger

Partner:
WU Wien, Institut für Transportwirtschaft und Logistik (Projektkoordination); TU Wien, Institut für Bauphysik und Bauökologie; TSB, Technik für Sehbehinderte und Blinde; Hilfsgemeinschaft der Blinden und Sehschwachen Österreich; Kalibrier-, Messtechnik und Lichtlabor der Stadt Wien – MA39; ÖBB; Wiener Linien; externe Expert/innen

Kontakt:
Mag. Christian Vogelauer

Zusammenarbeit, Koordination und Normung

GMI (Koordination)

Das Gremium für Mobilität und Infrastruktur (GMI) [LINK] setzt sich durch seine Beratungstätigkeit aktiv in ganz Österreich dafür ein, dass die Voraussetzungen für eine selbständige und sichere Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen im öffentlichen Raum geschaffen werden. Die Aktivitäten werden durch die Kompetenzstelle für Barrierefreiheit (BSVÖ) koordiniert. Zum Tätigkeitsbereich zählt u.a. die Positionsabstimmung zu diversen Themen zur Vertretung nach außen, die niederschwellige Bereitstellung von Informationsmaterial bei Anfragen sowie die Koordination von Kommunikation nach außen.

KMS (Koordination)

Das KMS  – Komitee für Mobilität blinder und sehbehinderter Menschen Österreichs – vertritt die Position blinder und sehbehinderter Personen zur Umsetzung selbstständiger und sicherer Mobilität als wichtigen Beitrag zur gleichberechtigten gesellschaftlichen Teilhabe. Der BSVÖ arbeitet hier mit der Österreichischen Blindenwohlfart (ÖBW) zusammen.

Weitere Informationen: www.kms.or.at

Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Behindertenrat (ÖBR)

In enger Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Behindertenrat werden Positionen des BSVÖ und des GMI bei bundesweiten Projekten aller Art eingebracht. Als Mitgliedsorganisation des ÖBR, wird der BSVÖ im Zuge der Bearbeitung verschiedener Projekte, bei denen Fachexpertise zum Thema Barrierefreiheit für blinde und sehbehinderte Menschen erforderlich ist, hinzugezogen.

Webseite des ÖBR: https://www.behindertenrat.at/

Zusammenarbeit EBU RSAT („Road Safety and Access to Transport”)

Internationales Netzwerk mit Informationsaustausch rund um Verkehrsangelegenheiten und barrierefreie Mobilität auf Ebene der Europäischen Blindenunion (EBU).

Zusammenarbeit EBU Low Vision Network

Internationales Netzwerk mit Informationsaustausch zu vielfältigen aktuellen Themen, die für Menschen mit Sehbehinderungen relevant sind.

Zusammenarbeit EBU Payment terminals

Arbeitsgruppe innerhalb der EBU, die sich mit der Positionsfindung in Bezug auf Barrierefreiheit von Zahlungsterminals beschäftigt.

Normungsaktivitäten

Normung: Taktile Beschriftung inklusive Symbole

Spiegeltätigkeit mit der ASI AG 196.06 bei der Erstellung einer EN in der CEN TC 293/WG 13 „Tactile lettering“, die u.a. die ÖNORM V 2105 ersetzen wird

Normung: Baustellen- und Gefahrenabsicherung

Überarbeitung der ÖNORM V 2104 (Technische Hilfen für sehbehinderte, blinde und mobilitätsbehinderte Menschen - Baustellen- und Gefahrenbereichsabsicherungen)

Normung: ÖNORM B 1600

Mitarbeit bei der Überarbeitung der ÖNORM B 1600 (Barrierefreies Bauen – Planungsgrundlagen) Besonderer Fokus auf Orientierungssystemen, Kontrasten sowie Glasflächenmarkierungen.

Normung: Barrierefreies Bauen Europa und international

Mitarbeit bei Über- bzw. Erarbeitung von ISO 21542 und EN 17210 sowie CEN/TR 17621 und CEN/TR 17622