Sendung zum Nachsehen
Wien Heute widmete sich in einem Beitrag vom 11.2. 2017 der Problematik, die durch neue Blindenaukustik-Ampeln verursacht werden.
Bayram Cigci, Verkehrsexperte des Blinden- und Sehbehindertenverbands Wien, Niederösterreich und Burgenland, zeigte die größten Probleme bei Ampeln auf, die nur mittels Chip oder Schlüssel aktiviert werden können.
mehr erfahren zu Diskussion um neue akustische Ampeln auf der Mariahilferstrasse im ORF
Aufruf zur Unterstützung und Brief an Stadträtin Frauenberger
In Wien hat sich eine Gruppe von engagierten Menschen zusammengetan, um Persönlicher Assistenz als Unterstützungsmodell für behinderte Menschen Gehör zu verschaffen und weiter zu entwickeln. Grund dafür ist, dass die Pflegegeldergänzungsleistung (PGE), die 2008 gestartet hat, um Persönliche Assistenz für Menschen mit Behinderungen lebbar zu machen, seit damals unverändert ist. Die Stundensätze für Persönliche Assistent_innen wurden nicht angehoben und auch nicht an die Inflation angepasst. Menschen mit Lernbehinderungen oder Sinnesbehinderung sind von der PGE ausgeschlossen.
mehr erfahren zu Persönliche Assistenz in Wien braucht Aufwind!
Bewusstseinskampagne der Europäischen Blindenunion für einheitliche Low Vision Services
Die Europäische Blindenunion (EBU) hat ein Video zum Thema Sehbehinderungen produziert, das der Bewusstseinsbildung in diesem Bereich dienen soll und das aus Beiträgen von Betroffenen aus unterschiedlichen europäischen Ländern besteht.
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Gespräche zwischen dem Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich und der Österreichischen Post AG zur Erarbeitung einer Lösung zielen auf Konsens ab.
In einigen Poststellen ist es möglich, Sendungen rund um die Uhr abzuholen, wenn sie nicht zugestellt werden konnten. Das derzeitige System funktioniert auf der Basis von immer zugänglichen Schließfächern, in denen die Sendung hinterlegt wird. Durch das Einscannen eines Codes öffnet sich das jeweilige Fach, ohne dass auf Schalterzeiten Rücksicht genommen werden muss.
So gut die Idee hinter dieser Neuerung auch ist, stellen sich in der Praxis für blinde und sehbehinderte Personen leider einige Probleme, die in der Planung nicht berücksichtigt wurden. Gelingt es mit Hilfe eines Lesegeräts den meist händisch ausgefüllten Abholschein zu lesen, müssen blinde und sehbehinderte Menschen den Weg zur Paketabholstelle selbstständig und sicher bewältigen können. Letztere Herausforderung kann durch gutes Mobilitätstraining gemeistert werden, muss allerdings mitgedacht werden.
mehr erfahren zu Die automatischen Paketabholstellen der Post stellen eine Diskriminierung dar, die schnellstens beseitigt werden muss!
Offener Brief an Bundeskanzler Kern
Menschen mit Behinderungen, deren Rechte und Bedürfnisse, kommen im Plan A des Bundeskanzlers Christian Kern nicht vor. Die Österreichische Arbeitsgemeinschaft für Rehabilitation (ÖAR) hat daher einen offenen Brief an den Bundeskanzler verfasst, in dem sie ein umfassendes Bekenntnis zu Barrierefreiheit und Inklusion fordert.
mehr erfahren zu Sind Menschen mit Behinderungen nur Plan B?
Kombination von Sounddesign, verbaler Bildbeschreibungen und Interaktion
Die neue App „Eye to Ear“, die von den Wiener Designerinnen Verena Blöchl und Katharina Götzendorfer in Kooperation mit NOUS Wissensmanagement und dem Bank Austria Kunstforum Wien konzipiert wurde, wird am Dienstag, den 14. Februar 2017, um 10.30 Uhr, im Ausstellungshaus auf der Freyung vorgestellt.
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Inklusive Führung „Fein-gefühlt“ macht archäologische Objekte erlebbar
INNSBRUCK. Seit 2014 beweisen der Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol (BSVT) und die Tiroler Landesmuseen, dass ausgewählte Ausstellungsbereiche über den Sehsinn hinaus, auch für blinde und sehbehinderte Menschen erfahrbar sind. Die Kooperation wird 2017 mit der Führung „Fein-gefühlt“ fortgesetzt und übersiedelt vom Tiroler Volkskunstmuseum ins Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum.
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BSVÖ fordert Rückbau
Seit Beginn des Jahres 2016 installiert die MA33 neue technische Ausstattungsmerkmale bei Blindenakustikanlagen für Fußgängerübergänge. Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich ortet hier eine klare Benachteiligung blinder und sehbehinderter Menschen.
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Umsetzung erleichtert den Zugang zu barrierefreien Werken europaweit
Ende 2016 hat die Europäische Kommission ihre Vorschläge für ein neues Urheberrechtsgesetz präsentiert. Mit einem EU-Gesetzespaket soll das Urheberrecht im Digitalen Binnenmarkt weiter harmonisiert werden. Die wichtige Nachricht für Menschen mit Sehbehinderungen: Produktion und Austausch von barrierefreien Büchern und anderen Druckerzeugnissen werden vereinfacht. Die Verhandlungen dazu laufen nach wie vor in den entsprechenden Institutionen.
mehr erfahren zu Geplantes EU-Gesetzespaket zum Urheberrecht bringt Vorteile für Menschen mit Sehbehinderungen
Fritz Wotruba – Bildhauerei hautnah am 21.1. 2017
Bei dieser Tastführung lädt das 21er Haus zum Besuch des Fritz Wotruba-Depots ein, wo Sie Material und Form der Skulpturen sowie das Werkzeug des Künstlers hautnah erleben können.
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