DANOVA NEXT. Strategien für Barrierefreiheit auf Häfen
Um die Barrierefreiheit auf Häfen und Schiffen entlang des Donaustroms zu erhöhen, entwickelte das EU-Projekt DANOVA Next ganzheitlich ansetzende Strategien. In einem Video wird nun vorgestellt, welche Maßnahmen am Hafen von Lukar Kotor in Montenegro gesetzt wurden. Schiff ahoi!
Zum Video:
s">Video Pill for Maritime Transport - Pilot Activities implemented within the DANOVA NEXT Project - YouTube
DANOVA NEXT ist ein europäisches Kooperationsprojekt im Rahmen des Interreg-Donauraumprogramms, das darauf abzielt, den Verkehr für Menschen mit Behinderungen und Personen mit eingeschränkter Mobilität (Persons with Reduced Mobility, PRM) barrierefreier zu gestalten. Das Projekt baut auf den Ergebnissen des Vorgängerprojekts DANOVA auf und verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz, der sowohl die physische Infrastruktur als auch digitale Informations- und Kommunikationssysteme umfasst. Im Fokus stehen Flughäfen, Häfen und weitere Verkehrsknotenpunkte im Donauraum, die durch gemeinsame Strategien, Pilotmaßnahmen und digitale Lösungen besser zugänglich gemacht werden sollen.
Mehr dazu unter: https://interreg-danube.eu/projects/danova-next
Transkript zum Video
HÄFEN
Pilotmaßnahmen im Rahmen des DANOVA NEXT-Projekts im maritimen Verkehr
Hafen von Kotor
Maja Danilović: „Der Hafen von Kotor in Montenegro setzt das DANOVA NEXT-Projekt im Rahmen des INTERREG-Donauraumprogramms um. Dadurch konnten wir Ausstattungen beschaffen, die die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen verbessern.“
Mit dem Ziel, die Dienstleistungen zu verbessern, hat der Hafen von Kotor spezielle Fahrzeuge für den Transport von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität zwischen den Schiffen und dem Passagierterminal angeschafft. Diese Fahrzeuge ermöglichen einen sichereren, einfacheren und komfortableren Transfer.
Darüber hinaus wurden spezielle nichtmetallische Rollstühle angeschafft, die eine leichtere Passage durch die Sicherheitskontrollen ermöglichen. Dadurch werden zusätzliche Verzögerungen reduziert und die Mobilität der Passagiere erhöht.
Zusätzlich wurde im Passagierterminal eine Induktionsschleife für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen installiert. Sie verbessert die Verständlichkeit der Kommunikation und verringert die Auswirkungen von Umgebungsgeräuschen.
Bojan Konjević: „Durch die Umsetzung von DANOVA NEXT und die Anschaffung dieser Ausstattung haben wir die Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen erheblich verbessert und damit auch die Qualität unserer Dienstleistungen gesteigert. Wir hoffen, dieses Tempo beibehalten zu können und durch weitere Anschaffungen und Projekte das Serviceniveau erneut anzuheben.“
Der Hafen von Kotor arbeitet weiterhin daran, die Zugänglichkeit zu verbessern und Voraussetzungen für ein gleichwertiges Reiseerlebnis aller Passagiere zu schaffen.
Hafenbehörde der Gespanschaft Pula
Mirko Radolović: „Wir hoffen, dass diese interaktiven Informationsanzeigen allen Menschen zugutekommen und zur Weiterentwicklung der Barrierefreiheit sowie des Verkehrs- und Transportwesens beitragen werden.“
Mladen Pucarić: „Ich muss dieses Projekt besonders hervorheben, weil es zu den ersten gehört, bei denen der Projektträger Menschen mit Behinderungen und deren Interessenvertretungen direkt eingebunden hat. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt nach vorn.“
Alma Zulim: „Zum ersten Mal ermöglicht Technologie gehörlosen und schwerhörigen Menschen auf diese Weise ein selbstständiges Handeln.“
Franko Bakšo: „Die Informationstafel wurde erstmals auch an die Bedürfnisse blinder Menschen angepasst. Eine Sprachausgabe wurde installiert. Die Idee ist sehr gut, insbesondere weil es in Pula bislang keine Standorte gab, an denen Informationen über Sprachausgabe bereitgestellt wurden.“
Zuzana Hoti Radolović: „Es gibt Anpassungen für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen, Anpassungen für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen sowie höhenverstellte Lösungen für Menschen mit Behinderungen, die Rollstühle nutzen.“
Dalibor Brnos: „Durch die Teilnahme am EU-Projekt DANOVA NEXT hat die Hafenbehörde der Gespanschaft Pula einen wichtigen Schritt hin zu einem zugänglicheren und inklusiveren Verkehrssystem unternommen – mit besonderem Fokus auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen und eingeschränkter Mobilität.“
zurück