EBU President Tytti Matsinen im Podcast
Wie gelingt inklusive Führung in herausfordernden Zeiten? In der englischsprachigen Podcastfolge „Voices in Leadership“ spricht Tytti Matsinen über Barrierefreiheit, europäische Behindertenpolitik und die Zukunft der Interessenvertretung blinder und sehbehinderter Menschen. Ein spannender Einblick in aktuelle Entwicklungen und internationale Zusammenarbeit – jetzt reinhören und inspirieren lassen.
Die Präsidentin der European Blind Union, Tytti Matsinen, wurde im Podcast „Voices in Leadership“ der World Blind Union interviewt.
„Global Voice“ ist der offizielle Podcast der World Blind Union und vereint unterschiedliche Perspektiven blinder und sehbehinderter Menschen aus aller Welt. Der Podcast umfasst mehrere eigenständige Reihen zu Themen wie Barrierefreiheit, Interessenvertretung, inklusiver Politik und Innovationen, die die Zukunft gestalten. Durch Gespräche mit Fachleuten, Aktivistinnen und Aktivisten sowie Führungspersönlichkeiten macht der Podcast Erfahrungen und Perspektiven blinder und sehbehinderter Menschen sichtbar und fördert eine inklusivere und gerechtere Gesellschaft.
In dieser Folge von „Voices in Leadership“ spricht Marc Workman, CEO der World Blind Union, mit Tytti Matsinen, der Präsidentin der European Blind Union mit Sitz in Finnland.
Tytti berichtet über ihren Weg in die Interessenvertretung und darüber, wie ihr Hintergrund in Sozialethik, internationaler Entwicklung und Menschenrechten ihren Führungsstil geprägt hat. Sie spricht über ihre Arbeit in Europa und über die sich wandelnde Situation blinder und sehbehinderter Menschen – darunter der Einfluss von Finanzierungsdruck, politischen Prioritätenverschiebungen und globalen Entwicklungen auf die Behindertenrechtsarbeit.
Das Gespräch behandelt außerdem den Europäischen Rechtsakt zur Barrierefreiheit (European Accessibility Act): was er ist, wie er in den EU-Mitgliedstaaten funktioniert und welche Chancen und Herausforderungen er für mehr Barrierefreiheit mit sich bringt. Tytti betont die Bedeutung einer wirksamen Umsetzung, technischer Fachkompetenz und der Sicherstellung, dass Barrierefreiheitszusagen tatsächlich praktische Auswirkungen haben.
Darüber hinaus geht es um die Arbeit der European Blind Union insgesamt, einschließlich der Einrichtung ihres Büros in Belgien und dessen Bedeutung für die Zusammenarbeit mit europäischen Institutionen. Tytti gibt außerdem Einblicke in ihre Rolle als Co-Leiterin des Schwerpunktbereichs 1 im Strategieplan der World Blind Union, der sich mit guter Verbandsführung und inklusiver Leitung befasst. Dabei hebt sie die Bedeutung von Ausschüssen wie Frauen-, Jugend- sowie Diversitäts- und Inklusionskomitees für eine stärkere Repräsentation innerhalb der Bewegung hervor.
Zum Abschluss reflektiert die Folge über die Bedeutung inklusiver Führung und darüber, wie wichtig es ist, die nächste Generation von Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern in Europa und weltweit zu unterstützen und zu stärken.
