Inklusive Hör- und Tastführung im Haus der Geschichte Österreich
Das Haus der Geschichte Österreich (Wien) lädt zur inklusiven einer Hör- und Tastführung ein. Im Fokus steht die Sonderausstellung „Eingestickt“, in der sich die Künstlerin Ulrike Wieser mit der Ermordung der zehnjährigen Elfi Schlager in der Zeit des NS-Regims auseinander setzt.
Das Haus der Geschichte Österreich lädt zu einer Hör- und Tastführung ein, die Geschichte sinnlich erfahrbar macht. Ausgangspunkt ist die Sonderausstellung „Eingestickt“, die an 67 Menschen erinnert, die 1940 in Hartheim ermordet wurden. Im Zentrum steht die Geschichte der zehnjährigen Elfi Schlager, die während der NS-Zeit deportiert und getötet wurde. Ein zufällig entdecktes Familienfoto inspirierte die Künstlerin Ulrike Wieser zu einer Installation aus 67 bestickten Fotografien, die Erinnerung, Verlust und Schweigen sichtbar macht.
Die Führung widmet sich den NS-Medizinverbrechen und richtet den Blick – in Verbindung mit der Hauptausstellung „Neue Zeiten: Österreich seit 1918“ – auf die Lebensrealitäten von Menschen mit Behinderungen in den letzten 100 Jahren.
Führungen buchen
Die Führung dauert in etwa 60 bis 90 Minuten und kann für Individualbesucher:innen und Gruppen unter vermittlung@hdgoe.at oder telefonisch unter 01 534 10 – 799 (Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr) gebucht werden. Zusätzlich finden außerdem öffentliche Führungen statt, der nächste Termin ist am 26. April 2026 um 14 Uhr.
Weitere Informationen finden Sie hier: Geschichte hören und spüren
