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DANOVA: Rückblick auf das 4. transnationale Projekttreffen in Kotor

Barrierefreier Verkehr in Bewegung - Vom 29. bis 30. Mai 2025 fand das vierte transnationale Projekttreffen des Danova Next Konsortiums im Hafen von Kotor, Montenegro statt. Im Mittelpunkt standen erste Pilotaktionen zur Verbesserung barrierefreier Mobilitätsangebote in der Donauregion.

Aktuelle Einblicke in das grenzüberschreitende Projekt „DANOVA NEXT“

Im Rahmen des INTERREG-DANUBE-Programms 2021–2027 startete Anfang 2024 das Projekt DANOVA NEXT, gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ziel ist es, die Verkehrsinfrastruktur im Donauraum nachhaltiger und inklusiver zu gestalten – insbesondere für Menschen mit Behinderung und eingeschränkter Mobilität.

Mit dem Einsatz innovativer Technologien und barrierefreier Services soll ein vernetztes System von Luft-, Wasser- und Stadtverkehrseinrichtungen entstehen. Dadurch wird nicht nur die Zugänglichkeit verbessert, sondern auch die Zusammenarbeit und Harmonisierung der Verkehrsdienste in den beteiligten Ländern gestärkt.

Eine tragende Rolle übernimmt erneut der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich (BSVÖ), der bereits im erfolgreichen Vorgängerprojekt DANOVA (2014–2020) aktiv war. Gemeinsam mit dem kroatischen Verband für Menschen mit Behinderung (SOIH) und dem rumänischen Verband für Gehörlose (ANSR) bringt der BSVÖ wertvolle Expertise in das 16 Partner umfassende Konsortium ein.

Der Fokus liegt dabei auf der Begleitung von Pilotmaßnahmen und der Bewertung digitaler Barrierefreiheit.

Projektlaufzeit: 1. Januar 2024 bis 30. Juni 2026

Partnerländer: unter anderem Österreich, Kroatien, Rumänien sowie Tschechien, Ungarn, Slowakei und weitere Donauraum-Staaten

Mit DANOVA NEXT wird ein weiterer Schritt hin zu einem inklusiveren Europa im Bereich Mobilität gesetzt.

Barrierefreier Verkehr in Bewegung – Rückblick auf das 4. transnationale Projekttreffen in Kotor

Vom 29. bis 30. Mai 2025 fand das vierte transnationale Projekttreffen des Danova Next Konsortiums im Hafen von Kotor, Montenegro statt. Im Mittelpunkt standen erste Pilotaktionen zur Verbesserung barrierefreier Mobilitätsangebote in der Donauregion.

Erste Pilotaktionen an Häfen und Flughäfen

Partner aus Dubrovnik, Budapest, Sarajevo, Chisinau, Montenegro, Pula und Kotor präsentierten ihre geplanten Maßnahmen:

  • Taktile Bodeninformationen und Braille-Beschilderungen in Warte- und Informationsbereichen
  • Mitarbeiterschulungen für den Umgang mit Reisenden mit reduzierter Mobilität
  • Anschaffung von Hörschleifen und Spezialrollstühlen zur Einstiegshilfe

Ein Highlight kam aus Prag: Der Czech Smart City Cluster stellte die kostenfreie Bereitstellung von haptischen Karten europäischer Länder vor – eine großartige Ergänzung zur Reisevorbereitung für blinde und sehbehinderte Menschen.

Anleitung zur Bestellung (in deutscher Sprache): help.mapy.com/de/haptische-karten/erhalten/

Entwicklung einer länderübergreifenden Web-App

Ein zentrales Ziel des Danova Next Projekts ist die Entwicklung einer barrierefreien Web-Applikation, die Informationen über barrierefreies Reisen in der Donauregion länderübergreifend bündelt.

Aktuell arbeiten beteiligte Verkehrsanbieter an der technischen Vernetzung mit der DN-App, um mobilitätseingeschränkten Personen verlässlichen Zugang zu relevanten Informationen zu ermöglichen.

Testphase der Web-App startet ab September 2025 unter Beteiligung des BSVÖ, der Wirtschaftsuniversität Wien (WU) sowie Partnerorganisationen aus Rumänien (ANSR) und Kroatien (SOIH). Workshops & Umfragen zur Überprüfung der digitalen Barrierefreiheit sind in Vorbereitung.

Das nächste transnationale Projekttreffen findet im November 2025 bei den Bratislava Transportunternehmen statt.

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