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Behindert mich nicht! Kampagne für berufliche Teilhabe von Frauen mit Behinderungen

Frauen* mit Behinderungen sind qualifizierte Fachkräfte, bringen wertvolle Erfahrungen mit und bereichern die Arbeitswelt durch vielfältige Perspektiven. Dennoch stoßen sie im Berufsleben häufig auf Vorurteile, strukturelle Barrieren und ungleiche Chancen. Die Kampagne „Behindert mich nicht!“ setzt genau hier an: Nicht die Behinderung sollte im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch mit seinen Fähigkeiten, Kompetenzen und beruflichen Zielen.

Folgender Text stammt von der Webseite des Kampage:

Frauen* mit Behinderungen bringen vielfältige Qualifikationen, Erfahrungen und Perspektiven in die Arbeitswelt ein. Dennoch stoßen sie häufig auf Vorurteile, Barrieren und fehlende Chancen. Nicht ihre Fähigkeiten sind das Hindernis, sondern Rahmenbedingungen, die Berufliche Teilhabe erschweren. Deshalb braucht es Arbeitswelten, die Potenziale erkennen, Vielfalt stärken und echte Berufliche Teilhabe ermöglichen. Davon profitieren Frauen* mit Behinderungen ebenso wie Unternehmen, Teams und die Gesellschaft insgesamt.

Daher ist es wichtig, die Perspektiven und Erfahrungen von Frauen* mit Behinderungen in der Arbeitswelt und in Entscheidungsprozessen selbstverständlich einzubeziehen.

Frauen* mit Behinderungen sind qualifizierte Fachkräfte

Frauen* mit Behinderungen bringen fachliche Qualifikationen, wertvolle Erfahrungen und vielfältige Kompetenzen in die Arbeitswelt ein. Viele sind es gewohnt, mit Barrieren umzugehen und flexibel auf Veränderungen zu reagieren. Das fördert Eigenständigkeit, Anpassungsfähigkeit undResilienz  – wichtige Fähigkeiten in einer Arbeitswelt im Wandel.

Mehr Perspektiven. Mehr Möglichkeiten.

Unterschiedliche Erfahrungen bringen neue Sichtweisen, Ideen und Lösungswege in die Arbeitswelt. Sie fördern Innovation und steigern eine gute Zusammenarbeit im Team. Unternehmen, die Vielfalt und Inklusion leben, schaffen genau diesen Raum. Wo Vielfalt und Inklusion gelebt werden, kann dieses Potenzial wirken.

Frauen* mit Behinderungen am Arbeitsmarkt in Zahlen

Nur jede zweite Frau* mit Behinderungen ist erwerbstätig

51,8 % der Frauen* mit Behinderungen sind erwerbstätig. Bei Frauen* ohne Behinderungen liegt die Erwerbstätigenquote bei 75,0 %, bei Männern* mit Behinderungen bei 56,5 %.

Frauen* mit Behinderungen suchen länger nach Arbeit

Frauen* mit Behinderungen suchen durchschnittlich 23,1 Monate nach einer Arbeitsstelle. Bei Frauen* ohne Behinderungen dauert die Jobsuche im Schnitt 7,6 Monate.

Mehr als jede zweite Frau* mit Behinderungen arbeitet Teilzeit

52,5 % der berufstätigen Frauen* mit Behinderungen arbeiten zudem in Teilzeit. Bei Männern* mit Behinderungen ist es mit 19,6 % nur rund jede fünfte Person.

Mehr Informationen rund um die Kampagne und um Chancengleichheit am Arbeitsplatz für Frauen finden Sie unter: Behindert mich nicht: Frauen* mit Behinderungen am Arbeitsmarkt