Presse

Referat für Öffentlichkeitsarbeit des BSVÖ
Der BSVÖ ist ein gemeinnütziger Verein ohne Bindung an eine Partei oder Konfession. Die Bemühungen und Unternehmungen des BSVÖ sind durch den Leitgedanken bestimmt, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten und dadurch dazu beizutragen, dass blinde Menschen und Menschen mit Sehbehinderungen ein selbstbestimmtes Leben führen können.
Der BSVÖ und seines Landesorganisationen sind auf lokaler, nationaler und auch internationaler Ebene aktiv. Durch umfangreiche Pressearbeit in den Landesorganisationen und dem Dachverband werden die politischen, geselleschaftlichen und sozialen Aktivitäten des BSVÖ begleitet und einer breiteren Öffntlichkeit zugänglich gemacht. Sensibilisierung, Information und Aufklärung, Mobilisierung von Unterstützung sowie die Interessenvertretung gegenüber Politik, Behörden, Unternehmen und der Gesellschaft stehen dabei im Mittelpunkt.
Kontakt
Dr. Iris Gassenbauer, BA
Leiterin des Referats für Öffentlichkeitsarbeit (PR) des BSVÖ
Mail: pr(at)blindenverband.at
Tel.: 0043 1 982 75 84-202
„Haus des Sehens“
Hietzinger Kai 85/DG
A-1130 Wien

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Verbandsmagazin "Der Durchblick"
Nachlesen, was uns bewegt. Unser Verbandsmagazin “Der Durchblick” kommt ins Print, Braille oder Audioformat 2x im Jahr direkt zu Ihnen!
Die Verbandzeitschrift „Der Durchblick“ erscheint zweimal im Jahr – einmal Anfang Juni als Geschäftsbericht und einmal Anfang Dezember als Magazin mit interessanten Berichten aus dem Bereich der Arbeit und Forderungen des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Österreich.
Zielgruppe sind Mitglieder, die sich über die Tätigkeiten ihres Verbandes informieren wollen, und darüber hinaus all jene, die sich für die Belange blinder und sehbehinderter Menschen und die Arbeit ihrer Interessenvertretung interessieren.
Neben der Fassung in „Schwarzdruck“ ist „Der Durchblick“ in unterschiedlichen barrierefreien Formaten zugänglich – in Brailleschrift, als Hörbuch und als digitale Textdatei.
Der Durchblick zum Nachlesen in unserem Archiv!
Wollen Sie den „Durchblick“ abonnieren oder ein Inserat in unserer Verbandzeitschrift schalten? Haben Sie Anregungen für Artikel oder würde Sie ein bestimmtes Thema genauer interessieren? Sind Sie Mitglied und möchten Sie den Durchblick auch nach Hause geschickt bekommen?
Kontaktieren Sie Chefredakteurin Dr. Iris Gassenbauer telefonisch unter: 0043 1 982 75 84 – 202 oder an iris.gassenbauer(at)blindenverband.at

Gendern
Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich setzt sich seit 80 Jahren für eine inklusive und gleichberechtigte Gesellschaft ein, in der allen Menschen die gleichen Chancen eingeräumt werden. Es ist also nur folgerichtig und zeitgemäß, auch auf die Wortwahl zu achten, denn Sprache prägt die Wahrnehmung und kann das Bewusstsein für eine vielfältige und divergente Welt schaffen.
Empfehlung des BSVÖ
Auf den Doppelpunkt gebracht: Der BSVÖ empfiehlt nach Möglichkeiten eine geschlechtsneutrale Sprachverwendung, die auch aufmerksam mit Pronomen (er, sie, es, ihm, ihr,…) umgeht.
Wird ein Sonderzeichen verwendet, so ist dies der Doppelpunkt zur Markierung der gesellschaftlichen und menschlichen Vielfalt, die als Teil einer inklusiven Gesellschaft auch sprachlich abgebildet werden soll.
Geschlechtsneutrale Sprache ist Trumpf!
Der BSVÖ empfiehlt nach Möglichkeiten die Verwendung geschlechtsneutraler Begriffe (zum Beispiel Mitarbeitende statt „Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, Lehrende statt „Lehrerinnen und Lehrer“ oder auch betroffene Person statt „Betroffener“)
Lässt sich eine geschlechtsneutrale Variante nicht gut umsetzen oder wird der Satz dadurch zu kompliziert, so verwendet der BSVÖ den Doppelpunkt: aus Arbeiterinnen und Arbeitern bzw. Arbeitenden kann so etwa Arbeiter:innen werden.
Es liegt in der Philosophie des BSVÖ dass niemand diskriminiert, ausgeschlossen oder unsichtbar gemacht wird. Dass sprachlich niemand übergangen wird, kann in diesem Fall aber ein Problem darstellen, die sich nicht so einfach lösen lässt: blinde und sehbehinderte Menschen, die Texte mittels Sprachausgabe lesen, werden durch die Verwendung von Sonderzeichen oft aus dem Lesefluss geworfen; Doppelnennungen verlängern die Lesedauer.
Welche Gender-Variante nun diejenige ist, die das Lesen am wenigsten unterbricht, liegt mitunter nicht nur am persönlichen Empfinden, sondern auch an den Einstellungen, die das jeweilige Sprachausgabe-Programm zulässt. Klar ist wohl: ohne Kompromiss geht es nicht.
Fragen?
Bei Fragen wenden Sie sich gerne an pr@blindenverband.at!
Hilfreiche Links
- Auf der Suche nach dem richtigen Wort? Hier werden Sie bestimmt fündig: https://www.sprachnudel.de/gendersprache
- Warum eigentlich "gendern"?: https://genderdings.de/gender/gendern/
