Ziele und Aufgaben

Wir setzen uns für Sie ein – bei Ihnen zu Hause, in Österreich und auf der ganzen Welt!
Der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 1946 für blinde und sehbehinderte Menschen in ganz Österreich ein.
Niederschwellig und unkompliziert.
Ohne Bindung an Konfesssion oder Partei zählt nur das, was wirklich wichtig ist: eine Gemeinschaft, in der niemand ausgeschlossen oder zurückgelassen wird.
Wir vertreten die Rechte, Forderungen und Bedürfnisse von blinden und sehbehinderten Menschen in Österreich und über die Landesgrenzen hinaus.
Für die Menschen
Seit 80 Jahren ist der Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich für Menschen mit Sehbehinderungen und deren Angehörige in ganz Österreich da.
Der direkte und persönliche Kontakt steht im Fokus, denn wir sind davon überzeugt, dass nur im Miteinander auch etwas Gutes bewirkt werden kann.
Wir hören zu, beraten, vermitteln. Sind Erstanlaufstelle und Auffangnetz, beantworten Ihre Fragen und stellen neue Kontakte her.
Wir sind Servicestelle und Drehscheibe der Gemeinschaft. Wir helfen, wo man alleine nicht mehr weiterkommt, und kämpfen auf nationaler Ebene für Chancengleichheit, Barrierefreiheit und selbstbestimmte Teilhabe.
Werden Sie Teil unserer Gemeinschaft und profitieren Sie von unseren Programmen, Angeboten und Services in ganz Österreich!
Beratung
Wir bieten als Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich (BSVÖ) gemeinsam mit unseren Landesorganisationen umfassende, niederschwellige und kompetente Beratung für blinde und sehbehinderte Menschen sowie deren Angehörige. Unsere Beratungsangebote richten sich an Menschen in allen Lebensphasen – vom ersten Kontakt nach einer Diagnose bis zu konkreten Fragen im Alltag. Wir beraten erstmalig und begleitend zu Themen wie Sehbehinderung und Blindheit, zu Hilfsmitteln und assistiven Technologien, zu Förderungs- und Unterstützungsoptionen, zu Rehabilitationsangeboten sowie zu Blindenführhunden. Darüber hinaus unterstützen wir bei Fragen zu Arbeit und Beruf, zu sozialen Leistungen, zu rechtlichen Anliegen und zu individuellen Lebenssituationen. Unsere Beratung verbindet Fachwissen mit praktischer Erfahrung und orientiert sich an den Bedürfnissen der Ratsuchenden. Ziel ist es, Orientierung zu geben, Möglichkeiten aufzuzeigen und Menschen dabei zu unterstützen, ihr Leben selbstbestimmt und informiert zu gestalten.
Gesundheit und Rehabilitation
Unsere Landesorganisationen bieten eine breite Palette an Gesundheitsprogrammen und vermitteln Rehabilitationsmaßnahmen. Von Orientierungs- und Mobilitätstraining (O&M), über das Training lebenspraktischer Fertigkeiten (LPF),psychosoziale Beratung und Begleitung bis hin zu Massageangeboten und Yoga - Wir unterstützen Menschen, die mit den emotionalen, sozialen und psychischen Herausforderungen einer Sehbehinderung oder eines Sehverlusts konfrontiert sind. Unsere Beratung hilft bei der Verarbeitung von Veränderungen, bei Krisen, bei Fragen der Lebensplanung, des Selbstwerts und der Identität sowie bei Belastungen im familiären, sozialen oder beruflichen Umfeld. Auf Wunsch beziehen wir auch Angehörige in die Beratung mit ein. Unser Ziel ist es, Resilienz, Selbstvertrauen und soziale Teilhabe zu stärken. Unsere Gesundheits- und Rehabilitationsangebote sind individuell, bedarfsorientiert und praxisnah. Wir verbinden medizinisch-rehabilitative, psychosoziale und alltagspraktische Aspekte und orientieren uns konsequent an den Zielen der Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion. Die Programme werden von qualifizierten Fachkräften umgesetzt und erfolgen häufig in enger Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Therapeut:innen, sozialen Diensten und anderen Partnerorganisationen.
Bildung und Weiterbildung
Wir bieten als Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich (BSVÖ) gemeinsam mit unseren Landesorganisationen vielfältige Bildungs- und Weiterbildungsangebote, die blinde und sehbehinderte Menschen dabei unterstützen, ihre Kompetenzen zu stärken, selbstständig zu handeln und gleichberechtigt teilzuhaben. Ein zentraler Bildungsort ist die Akademie des BSV Wien, Niederösterreich und Burgenland, die ein breites Angebot an Kursen, Workshops und Schulungen bietet – etwa zu digitalen Kompetenzen, assistiven Technologien, Persönlichkeitsentwicklung, beruflichen Themen und Selbstvertretung. Darüber hinaus organisieren wir in unseren Landesorganisationen Kurse, Informationsabende und Veranstaltungen zu aktuellen und alltagsrelevanten Themen wie Barrierefreiheit, Recht, Bildung, Beruf und Digitalisierung. Diese Angebote fördern Wissen, Austausch und Vernetzung. Ergänzend dazu ist unsere Beratungsarbeit ein wesentlicher Teil unserer Bildungsarbeit. In individuellen Beratungen informieren wir über Bildungswege, Weiterbildungsmöglichkeiten, Förderungen und rechtliche Ansprüche und unterstützen Menschen dabei, ihren Bildungs- und Lebensweg selbstbestimmt zu gestalten. Mit unseren Bildungsangeboten fördern wir lebenslanges Lernen, Empowerment und aktive Teilhabe in allen Lebensbereichen.
Freizeit und Gemeinschaft
Wir fördern als Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich (BSVÖ) gemeinsam mit unseren Landesorganisationen Begegnung, Gemeinschaft und aktive Freizeitgestaltung. Unsere Freizeitangebote schaffen Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und gesellschaftliche Teilhabe und richten sich an blinde und sehbehinderte Menschen aller Altersgruppen. Ein wichtiger Bestandteil unseres Gemeinschaftslebens sind Stammtische und regelmäßige Treffpunkte, die in vielen Regionen stattfinden. Sie bieten Gelegenheit zum persönlichen Austausch, zum Kennenlernen und zur Vernetzung in entspannter Atmosphäre. Darüber hinaus organisieren wir Ausflüge, Reisen und gemeinsame Aktivitäten, die barrierefrei gestaltet sind und kulturelle, naturbezogene oder gesellschaftliche Erlebnisse ermöglichen. Diese Angebote stärken soziale Kontakte und fördern selbstbestimmte Freizeitgestaltung. Auch Sport und Bewegung haben bei uns einen festen Platz. In unseren Landesorganisationen gibt es Angebote wie Schach, Darts und weitere inklusive Sport- und Bewegungsaktivitäten, die sowohl den sportlichen Ehrgeiz als auch den gemeinschaftlichen Aspekt in den Mittelpunkt stellen. Unser Kulturprogramm umfasst unter anderem Lesungen, Vorträge, Theater- und Museumsbesuche sowie musikalische Veranstaltungen. Diese Angebote ermöglichen kulturelle Teilhabe und bieten Raum für Austausch und Diskussion. Mit unseren vielfältigen Freizeit- und Gemeinschaftsangeboten stärken wir soziale Teilhabe, Selbstvertrauen und Lebensqualität und tragen dazu bei, dass blinde und sehbehinderte Menschen ihr Leben aktiv, selbstbestimmt und in Gemeinschaft gestalten können.
Für die Gesellschaft
Der BSVÖ ist seit seiner Gründung 1946 als Selbsthilfeorganisation aktiv und hat sich über viele Jahrzehnte zur zentralen Stimme blinder und sehbehinderter Menschen in Österreich entwickelt. Wir verstehen uns nicht nur als Service-Organisation, sondern auch als politische Interessenvertretung: Ziel ist, die Lebensbedingungen so zu verbessern, dass alle Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung gleichberechtigt, selbstbestimmt und uneingeschränkt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.
Ein wesentliches Ziel unserer Arbeit ist es, gesellschaftliche Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass Blindheit oder Sehbehinderung kein Ausschlusskriterium für Bildung, Arbeit, Mobilität, Information, Kultur oder politische Mitbestimmung darstellen. Dabei orientieren wir uns konsequent am Leitbild der Selbstbestimmung und Gleichstellung sowie an den Grundsätzen der UN-Behindertenrechtskonvention, die den Anspruch auf volle und wirksame Teilhabe am gesellschaftlichen Leben festschreibt.
Auf politischer Ebene vertreten wir die Interessen blinder und sehbehinderter Menschen durch kontinuierliche Lobby- und Gremienarbeit, durch Stellungnahmen zu Gesetzes- und Verordnungsentwürfen sowie durch den direkten Dialog mit Ministerien, Parlamentarier:innen und Behörden. Unsere Expertise bringen wir insbesondere in Fragen der Barrierefreiheit, der inklusiven Bildung, der digitalen Zugänglichkeit, der barrierefreien Medien, der Mobilität sowie der sozialen Absicherung ein. Wo notwendig, unterstützen wir auch rechtliche Schritte, etwa durch Verbandsklagen, um strukturelle Diskriminierung sichtbar zu machen und abzubauen.
Darüber hinaus leisten wir durch Öffentlichkeitsarbeit und Sensibilisierung einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft. Wir machen Barrieren sichtbar, klären über die Lebensrealitäten blinder und sehbehinderter Menschen auf und setzen uns dafür ein, dass Barrierefreiheit nicht als Sondermaßnahme, sondern als selbstverständlicher Qualitätsstandard verstanden wird.
Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit ist die enge Zusammenarbeit mit anderen Behindertenorganisationen. Wir sind Mitglied im Österreichischen Behindertenrat, der Dachorganisation der Behindertenverbände, und bringen dort die spezifischen Anliegen blinder und sehbehinderter Menschen in gemeinsame politische Positionen ein. In Kooperation mit Organisationen wie BIZEPS – Zentrum für Selbstbestimmt Leben, der Behindertenanwaltschaft, dem ÖZIV und weiteren zivilgesellschaftlichen Akteur:innen entwickeln wir gemeinsame Forderungen, verfassen Stellungnahmen und setzen Initiativen zur Stärkung von Menschenrechten und Barrierefreiheit um. Diese Bündelung von Kräften erhöht unsere politische Wirkung und trägt dazu bei, Behindertenpolitik als Querschnittsmaterie zu verankern.
Für die Welt
Auch auf internationaler Ebene sind wir vernetzt, unter anderem über unsere Mitgliedschaften in derEuropean Blind Union (EBU) und der World Blind Union (WBU). Dadurch fließen internationale Erfahrungen, Standards und menschenrechtliche Perspektiven in unsere nationale Arbeit ein – und umgekehrt machen wir österreichische Anliegen auf europäischer und globaler Ebene sichtbar.
Wir sind seit vielen Jahren aktiv in internationale und europäische Projekte eingebunden. Durch unsere Projektarbeit bringen wir die Perspektiven blinder und sehbehinderter Menschen in grenzüberschreitende Kooperationen, Forschungs- und Entwicklungsprozesse sowie politische und fachliche Netzwerke ein. Unser Ziel ist es, internationale Erfahrungen und innovative Ansätze für mehr Barrierefreiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe nutzbar zu machen und gleichzeitig österreichische Anliegen auf europäischer und globaler Ebene sichtbar zu machen.
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit liegt auf der Beteiligung an EU-geförderten Projekten, insbesondere im Rahmen von Interreg- und Bildungsprogrammen. Ein prominentes Beispiel ist das EU-Projekt DANOVA, in dem wir gemeinsam mit Partnerorganisationen aus mehreren Ländern des Donauraums an Konzepten für barrierefreies Reisen arbeiten. Im Fokus stehen dabei Häfen, Flughäfen und Bahnstationen sowie die Schulung von Mitarbeiter:innen im Verkehrsbereich, um blinden und sehbehinderten Menschen eine selbstständige und sichere Nutzung der Verkehrsinfrastruktur zu ermöglichen.
Neben infrastrukturellen und mobilitätsbezogenen Projekten sind wir auch an Forschungs- und Sozialprojekten beteiligt. Dazu zählt unter anderem das Projekt SELODY, in dem wir in Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Organisationen aus anderen Ländern untersuchen, wie sich Seh- und Hörsehbehinderungen auf Partnerschaften und soziale Beziehungen auswirken. Solche Projekte tragen dazu bei, die Lebensrealitäten blinder und sehbehinderter Menschen differenziert darzustellen und fundierte Grundlagen für politische und soziale Maßnahmen zu schaffen.
Ein weiterer Fokus unserer internationalen Arbeit liegt auf Teilhabe im Alter und inklusiver Erwachsenenbildung. Im Rahmen von Projekten wie AGEBU und ILIAS – teilweise unter dem Dach der European Blind Union (EBU) – entwickeln wir internationale Lern-, Austausch- und Bildungsangebote für ältere Menschen mit und ohne Sehbehinderung. Diese Projekte fördern lebenslanges Lernen, soziale Teilhabe und den Abbau von Barrieren im Bildungsbereich.
Auch im Bereich der digitalen Barrierefreiheit sind wir international vernetzt. Projekte wie Potenzial Digital zielen darauf ab, die digitale Kompetenz blinder und sehbehinderter Menschen zu stärken und zugleich barrierefreie digitale Produkte und Dienstleistungen voranzubringen. Dabei bilden wir erfahrene Nutzer:innen assistiver Technologien zu qualifizierten Tester:innen aus, die ihr Wissen in nationale und internationale Prozesse einbringen.
Über einzelne Projekte hinaus sind wir dauerhaft in internationale Netzwerke eingebunden. Als Mitglied der European Blind Union (EBU) und der World Blind Union (WBU) arbeiten wir in thematischen Arbeitsgruppen mit, etwa zu barrierefreier Mobilität, Verkehrssicherheit, Zahlungssystemen, Low Vision oder digitaler Zugänglichkeit. Diese kontinuierliche Zusammenarbeit ermöglicht den Austausch von Best Practices, die Entwicklung gemeinsamer Positionen und die Mitwirkung an europäischen und globalen Standards.
Koordiniert wird unsere internationale Tätigkeit durch ein eigenes Referat für internationale Zusammenarbeit, das Projektpartnerschaften aufbaut, EU-Förderanträge begleitet und sicherstellt, dass internationale Erkenntnisse in unsere nationale Verbandsarbeit einfließen. Gleichzeitig bringen wir unsere fachliche Expertise und die Anliegen unserer Mitglieder aktiv in europäische und globale Diskurse ein.
Durch unsere Beteiligung an internationalen und EU-Projekten leisten wir einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung von Barrierefreiheit, Inklusion und Menschenrechten – über nationale Grenzen hinweg und immer mit dem Ziel, die Lebensbedingungen blinder und sehbehinderter Menschen nachhaltig zu verbessern.
Für die Zukunft
Wir wirken aktiv für eine faire Gesellschaft und eine gleichberechtigte Zukunft für blinde und sehbehinderte Menschen. Unser Einsatz basiert auf der Überzeugung, dass echte Teilhabe nur dann möglich ist, wenn Bildung, Barrierefreiheit, politische Mitbestimmung und gesellschaftliches Bewusstsein konsequent zusammengedacht und umgesetzt werden – auf nationaler wie auf internationaler Ebene.
Ein zentraler Schwerpunkt unserer Arbeit ist der Einsatz für chancengleiche Bildung. Wir setzen uns dafür ein, dass blinde und sehbehinderte Menschen in allen Bildungsphasen – von der Schule über Ausbildung und Studium bis zur Erwachsenenbildung – gleichberechtigten Zugang zu Unterricht, Lernmaterialien und Prüfungsbedingungen haben. Dabei bringen wir unsere fachliche Expertise in bildungspolitische Diskussionen ein und machen strukturelle Barrieren sichtbar, um nachhaltige Verbesserungen zu erreichen.
Ein weiterer Kernbereich ist die Barrierefreiheit. Wir setzen uns dafür ein, dass bauliche, digitale, kommunikative und infrastrukturelle Barrieren konsequent abgebaut werden. Auf nationaler Ebene wirken wir an Gesetzgebungsprozessen mit, verfassen Stellungnahmen und Positionspapiere und bringen unsere Expertise in politische Entscheidungsprozesse ein. Auf internationaler Ebene beteiligen wir uns an europäischen Projekten, Netzwerken und Arbeitsgruppen, um internationale Standards, Best Practices und menschenrechtliche Perspektiven in die österreichische Arbeit einfließen zu lassen und umgekehrt nationale Anliegen sichtbar zu machen.
Unsere Interessenvertretung lebt vom kontinuierlichen Austausch mit Entscheidungsträger:innen. Wir stehen im Dialog mit Ministerien, Abgeordneten, Verwaltungen und öffentlichen Institutionen und vertreten die Anliegen blinder und sehbehinderter Menschen durch professionelle Lobbyarbeit. Dabei bringen wir konkrete Erfahrungen aus dem Alltag ebenso ein wie fachlich fundiertes Expert:innenwissen. Ziel ist es, politische Entscheidungen so mitzugestalten, dass sie zu mehr Gleichstellung und Selbstbestimmung führen.
Ein wichtiger Teil dieser Arbeit ist unsere Mitarbeit in Gremien und Fachkommissionen, etwa im Bereich Verkehr und Mobilität. In Verkehrsgremien und Facharbeitsgruppen setzen wir uns für barrierefreie Verkehrssysteme, sichere Mobilität und zugängliche Infrastruktur ein. So tragen wir dazu bei, dass Mobilität als Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe für blinde und sehbehinderte Menschen gewährleistet wird.
Unsere Positionen halten wir in Positionspapieren, Stellungnahmen und Fachbeiträgen fest. Diese bilden eine wichtige Grundlage für politische Diskussionen und dienen als Orientierung für Entscheidungsträger:innen, Verwaltung und Wirtschaft. Gleichzeitig fließen aktuelle Entwicklungen, internationale Erfahrungen und Rückmeldungen aus der Selbsthilfe laufend in unsere Arbeit ein.
Neben der politischen Interessenvertretung bieten wir professionelle Beratung und bringen unser Expert:innenwissen in unterschiedlichste Prozesse ein – von der Entwicklung barrierefreier Angebote über die Bewertung von Gesetzen und Richtlinien bis hin zur Beratung von Institutionen, Unternehmen und öffentlichen Stellen. Unsere Expertise basiert auf der Kombination aus Fachwissen und gelebter Erfahrung.
Darüber hinaus leisten wir durch Sensibilisierungs- und Öffentlichkeitsarbeit einen wichtigen Beitrag zu einer inklusiven Gesellschaft. Wir klären über die Lebensrealitäten blinder und sehbehinderter Menschen auf, machen bestehende Barrieren sichtbar und fördern ein Bewusstsein dafür, dass Barrierefreiheit kein Sonderthema ist, sondern ein Qualitätsmerkmal einer gerechten Gesellschaft.
Durch dieses Zusammenspiel aus Bildungsarbeit, politischer Interessenvertretung, internationaler Vernetzung, Gremienarbeit, fachlicher Expertise, Beratung und Sensibilisierung wirken wir nachhaltig für eine Gesellschaft, in der blinde und sehbehinderte Menschen gleichberechtigt, selbstbestimmt und mit gleichen Chancen in die Zukunft gehen können.
