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Schmelztiegel für den Frieden: Esperanto, ALBE und der BSVÖ

“Ĉu vi parolas mian lingvon?” Na, haben Sie das verstanden? Wenn ja, dann sind Sie ein Teil des Kreises, dem die Weiten der Plansprache offensteht und er sich weltweit mit Sprecher:innen in Esperanto austauschen kann. Wenn nicht, dann dürfen wir auflösen: „Ĉu vi parolas mian lingvon - Sprechen Sie meine Sprache?“ Noch nicht – aber vielleicht bald!

 

Der 26.7.2022 ist Esperanto-Tag!

Als Ludwig Lejzer Zamenhof am 26.7.1887 das erste Lehrbuch für Esperanto veröffentlichte, wusste er noch nicht, dass die Plansprache auch noch weit über hundert Jahre nach diesem Tag von weit mehr als einer Handvoll Liebhaber:innen gesprochen werden würde. Je nach Quelle sollen weltweit rund 1,5 bis 2 Millionen Menschen Esperanto sprechen und die Sprache aktiv im Alltag verwenden.

 

Als immaterielles Kulturerbe ist sie in verschiedenen Ländern anerkannt, weltweit gibt es Lehrwerke, Vereine, Museen und regelmäßige Treffen, um den Sprachgebrauch zu pflegen – nur zur Amtssprache hat sie es noch in keinem Land der Welt geschafft.

 

Den Blinden- und Sehbehindertenverband Österreich verbindet eine lange Tradition mit der Sprache, die für Vielfalt, Weltoffenheit und Inklusion steht. Die ALBE - Vereinigung blinder Esperantisten unter der Leitung von Veronika Haupt, organisiert regelmäßige Treffen und einen regen Austausch unter ihren Mitgliedern. Sogar Ausflüge werden nach den schwierigen Pandemiejahren unternommen.

Fragt man Frau Veronika Haupt, worin die Besonderheit der Sprache liege, so ist die versierte Sprecherin ganz in ihrem Element:

„Esperanto ist eine neutrale Weltsprache, die für Friede, Demokratie und ein friedliches Miteinander steht. Sie ist so leicht zu erlernen, dass ein jeder damit beginnen kann!“

Heute am Esperanto-Tag kann doch damit begonnen werden, die ersten Vokabeln zu lernen?

Veronika Haupt freut sich über Ihre Kontaktaufnahme zur ALBE

Veronika Haupt
Telefon: +43 699 112 39 633

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