Das Reiseziel
Ein kleiner Ort zwischen Bergen, wenige Einwohner:innen, viele Optionen zu Wandern, Baden und die Seele baumeln zu lassen.
Vorteile von Reisen in ländliche Gebiete
- Weniger Menschen als in Stadtgebieten, mehr Ruhe, mehr Natur und wenige Hektik.
- Mitunter persönlichere Betreuung vor Ort, als in der Anonymität der Großstadt und individuelle Gastfreundlichkeit.
- Weniger Lärm erleichtert die Orientierung.
- Langsameres Tempo kann ein besseres Reiseerlebnis ausmachen.
- Weniger Menschen bedeutet auch weniger Gefahr der Zusammenstöße und mehr Bewegungsfreiheit
- Weniger Verkehrsaufkommen, weniger E-Scooter als in städtischen Ballungsräumen
- Gezielte haptische Eindrücke sammeln, ohne von einer Reizüberflutung abgelenkt zu werden.
Nachteile von Reisen in ländliche Gebiete
- Rurale Gebiete weisen in der Regel eine geringere Infrastruktur auf.
- Schlechtere und unregelmäßige öffentliche Verkehrsangebote.
- Weniger inklusive Angebote, als in größeren Städten – museale Angebote, Touren, Führungen sind seltener für Gäste mit Behinderungen ausgelegt.
- Weniger barrierefreie Infrastrukturen
- Weniger digital erschlossene Räume. Navigationssysteme haben in ruralen Gebieten oft nicht alle tatsächlichen Wege verzeichnet. Das kann vor allem bei Wald- und Forstwegen zum Verlaufen führen.
- Weniger taktile Bodenleitsysteme, mehr Unebenheiten in schlecht ausgebauten Wegen.
- Begrenzte Auswahl an Unterkünften und an barrierefreien Hotelangeboten.
- Wenger Orientierungshilfen im Naturraum.
- Schlechterer Mobilfunkempfang, eingeschränkter Internetzugang, was die Orientierung erschweren kann, wenn auf digitale Dienste zurückgegriffen wird.
- Weniger lokale Assistenzangebote oder Informations- und Begegnungszentren.
Strategie
- Gute Vorausplanung und Vorbereitung ist die halbe Miete.
- In Hotels vorab bekanntgeben, welche Wünsche bestehen und nach Alternativen fragen, sollten die Bedürfnisse nicht erfüllt werden.
- Eventuell fragen, ob die Mitnahme von einem Blindenführhund problemlos möglich ist.
- Wegbeschreibung zum Hotel einholen.
- Fahrpläne rechtzeitig in barrierefreier Form organisieren, wenn dies möglich ist, um nicht vor Ort an einer Haltestelle nach Betriebsschluss auf den Bus zu warten.
- Apps mit einer Offline-Funktion helfen auch in Gebieten ohne Internetempfang.
- Gegebenenfalls auf private Fahrdienste setzen.
- Wanderwege vorab recherchieren.
- Wenn vorhanden können lokale Selbsthilfeorganisationen kontaktiert und um Reisetipps angefragt werden.
- Notfallkontakte bei sich Führen.
- Versicherungen checken: Ist eventuelle medizinische Versorgung durch die eigene Versicherung gedeckt? Was geschieht bei einem Notfall?
- Erkennungsapps aktualisieren.
Gemeinsam unterwegs
Die Landesorganisationen des Blinden- und sehbehindertenverbandes bieten regelmäßig Reisen und Ausflüge an. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Landesorganisation an dem aktuellen Angebot und freuen Sie sich auf inklusive Touren!
Alle Landesorganisationen des BSVÖ: www.bsv-asutria.at
Blinden- und Sehbehindertenverband Kärnten: Kärnten
Blinden- und Sehbehindertenverband Oberösterreich: Oberösterreich
Blinden- und Sehbehindertenverband Salzburg: Salzburg
Blinden- und Sehbehindertenverband Steiermark: Steiermark
Blinden- und Sehbehindertenverband Tirol: Tirol
Blinden- und Sehbehindertenverband Vorarlberg: Vorarlberg
Blinden- und Sehbehindertenverband Wien, Niederösterreich und Burgenland: Wien, Niederösterreich und Burgenland




