Trotz dieser Fortschritte bleiben jedoch zentrale Sicherheitsaspekte unberücksichtigt. Der BSVÖ sieht weiterhin erheblichen Handlungsbedarf, damit ein wirklich inklusives und sicheres Verkehrsumfeld entsteht. Besonders folgende Punkte werden gefordert:
- Schutz von Blindenleitsystemen:
Gesetzliche Abstellverbote auf Leitlinien, Sanktionen bei Verstößen sowie verpflichtende Kontrollen durch Gemeinden. - Regelungen zum Abstellen von Mikromobilitätsfahrzeugen:
Klare gesetzliche Vorgaben, kommunale Befugnisse zur Entfernung falsch abgestellter Fahrzeuge, baulich und digital gesicherte Abstellbereiche sowie verpflichtendes Geofencing. - Verpflichtende Sicherheitsprüfung:
Eine einheitliche Schulung für Nutzer:innen von Mikromobilitätsfahrzeugen, einschließlich Verkehrsregeln, Gefahrenwahrnehmung und Informationen zum richtigen Abstellen. - Sicherheit beim Ausbau von Radwegen:
Aufgrund fehlender akustischer Hinweise und einer oft nicht einheitlichen Ampelschaltung entstehen neue Risiken. Der BSVÖ fordert, dass Fußgängerampeln immer auch den querenden Radweg mitregeln und der Radverkehr während der Grünphase für Fußgänger:innen anhält.
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