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10.01.2011

Arzneimittel-Hotline Tel. 1455 seit 1. Jänner aktiv

Diesen Mittwoch wird neue Einrichtung der Apothekerkammer präsentiert

medikamente © zVg

Jede Menge Pulverl - da kennt sich kein Sehender mehr aus! Blinde und sehbehinderte Menschen können noch dazu die Beipacktexte nicht lesen...

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Seit 1. Jänner dieses Jahres können blinde und sehbehinderte Menschen über den neuen Apotheken-Notruf Tel. 1455 Auskünfte über die Beipacktexte (die sie ja nicht lesen können) einholen. Am Mittwoch wird dieser Service publik gemacht, bei einer Pressekonferenz und in der ORF-Sendung "Konkret".

Betreiber der Kurznummer ist die Apothekerkammer, unterstützt vom Bundesministerium für Gesundheit. Wer 1455 wählt, erhält rund um die Uhr Auskünfte über die nächstgelegene dienstbereite Apotheke. Blinde und sehbehinderte Menschen werden zudem von ApothekerInnen über Dosierung, Neben- und Wechselwirkungen der Medikamente informiert.

ÖBSV informiert Betroffene

Im Rahmen einer Pressekonferenz am kommenden Mittwoch, 12. Jänner um 9.30 Uhr wird ÖBSV-Präsident Mag. Gerhard Höllerer gemeinsam mit Gesundheitsminister Alois Stöger und Mag. Heinrich Burggasser, Präsident der Österreichischen Apothekerkammer, über die Arzneimittel-Hotline informieren. Eine erste Bilanz wird gezogen, ein erster Ausblick gegeben.

Am Mittwoch-Abend schließlich wird Präs. Höllerer im ORF-Servicemagazin "Konkret" ab 18:30 Uhr über die Notwendigkeit der neuen Arzneimittel-Hotline für blinde und sehbehinderte Menschen berichten. (ral)

Kontakt: Mag. Raimund Lunzer, Tel. 0664 140 11 77